Die Auflistung unserer Mitglieder ist alphabetisch geordnet.
Wir haben erst begonnen, die Mitgliederübersicht zu erstellen und werden sie Stück für Stück ergänzen.
Anna Berger
Anna Berger wurde 1994 in Berlin geboren und schrieb ihre erste Geschichte in der zweiten Klasse. 2012 lernte sie als Austauschschülerin für ein Jahr in Amerika.
Später studierte sie Deutsche Philologie, Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Grundschullehramt. Aktuell arbeitet sie als
Grundschullehrerin in Rahnsdorf.
Anlässlich des Kleist-Jahres 2011 nahm Anna Berger erfolgreich am Literaturwettbewerb teil und erhielt einen Preis in der Kategorie Jugend. Ihr Beitrag „Das Unglück macht die Menschen wärmer“ erschien in der Anthologie “Kleist und ich”.
2017 veröffentlichte sie unter einem Pseudonym ihr Buch “Gefunden” im Himmelstürmer Verlag. Seitdem entspringen viele weitere Werke ihrer Feder, welche sie selbst verlegt.
Anna Berger ist seit 2010 Mitglied im FDA.
Bernd Beyer
Persönliches
Bernd Beyer wurde 1955 in Cottbus geboren, ist in Forst (Lausitz) aufgewachsen und hat dort die Schule besucht. Als ersten Beruf lernte er Elektrosignalmechaniker und arbeitete anschließend auf Montage und in der Werkstatt. 1977 ging er zur Polizei (letzter Dienstgrad Polizeihauptkommissar) und war bis 1996 beim Zentraldienst der Polizei tätig.
Er studierte an der Polizeischule und an der Militärakademie, besitzt u. a. Abschlüsse als Fernmeldeingenieur, Elektroingenieur sowie in Unternehmensführung/Management. Von 1996 bis 2020 arbeitete er als Dezernatsleiter beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Landes Brandenburg.
Während seiner beruflichen Laufbahn wohnte er in Berlin, Dresden, Potsdam und Cottbus. Seit 1998 lebt er wieder in seiner Heimatstadt Forst (Lausitz).
Er ist geschieden, hat zwei erwachsene Töchter und inzwischen auch schon zwei Enkelkinder.
Als kleiner Junge stand er immer gemeinsam mit seiner Oma am warmen Kachelofen und sie erzählten Geschichten, denn zum (Vor-)Lesen war es zu dunkel: Licht durfte erst angeschaltet werden, wenn sein Opa von der Arbeit nach Hause kam. Schon seine Oma und auch seine Mutter schrieben Gedichte und Kurzgeschichten und mit seiner Mutter diskutierten sie manchmal darüber, um diese noch besser zu machen. So hat es bei ihm mit der Schreiberei begonnen.
Schließlich schrieb er selbst Gedichte und gewann damit sogar einmal hinter Gerhard Schöne einen zweiten Preis. Später schrieb er Kabaretttexte, dann Kurzgeschichten und irgendwann kam dann sein erstes Buch heraus.
Besonders wichtig ist ihm, zu erfahren, wie seine Texte bei den Lesern ankommen. Lesungen vor vielen Menschen machen ihm besonders viel Freude, da sich die Stimmung oft dabei hochschaukelt und die Lesung so zu einem echten Erlebnis wird. Doch auch Lesungen in kleinem Kreis macht er gern, wenn man sich anschließend noch über die Texte unterhalten kann.
Bibliografie
- bis 1984: verschiedene Gedichte
- 1985 bis 1988: mehrere Kabarettsketche
- 1988 bis 2003: einige Kurzgeschichten
- seit 2011: eine Reihe weiterer Kurzgeschichten
- 2012: „Kleist & ich: Annäherung und Begegnung“ (Mitautor), „Uuups! – Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken“, „Uuups!-Splitter – Beziehungen“, „Uuups!-Sample – La Cueva“, „Uuups!-Sample – Die Sprache der Liebe – Hochzeitstag“, „Uuups!-Sample – Vergewohltätigung – Das Gemälde“, „Uuups!-Sample – Der neue Schlüssel – Die Narbe – Der Kredit“, „Uuups!-Sample – Urlaubsvorbereitung – End-zweit“, „Uuups!-Sample – Ein schöner Tag – Erinnerungen – Sommerabend“, „Uuups!-Sample – Der Spanner – Der Unfall – Alte Kameraden“, „Uuups!-Sample – Der Schock – Schöne Bescherung – Stress (Eine Weihnachtsgeschichte)“, „Lyrik frontal – Das Poesiemagazin“, Ausgabe 1, Dezember 2012 (Mitautor)
- 2013: „Uuups!-Splitter – was so alles passiert“, „Die Rose in der Literatur“ (Mitautor)
- 2014: „Ostdeutscher Rosengarten – 100 Jahre Erinnerungen“ (Mitautor, Layouter), „FOR you – Menschen erzählen vom Arbeiten und Leben in Forst (Lausitz)“ (Mitautor)
- 2015: „Die Fee und andere Uuups!-Geschichten“
- 2016: „Nochmal Uuups! – Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken“, überarbeitete Neuauflage „Uuups! – Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken“
- 2019: „Zauberer, Zwerge und Zyklopen – Mystische Uuups!-Geschichten“
- 2024: „Das Geheimnis der alten Melodie“
- 2025: „Selbstexperiment: Rückführung“
Helga Freyer
Silvia Friedrich
Silvia Friedrich, geboren in Niedersachsen. Jurastudium an der Freien Universität und Geschichtsstudium an der Humboldt-Universität Berlin.
Drehbuchausbildung bei Alexandra Kumorek in Berlin, Freie Journalistin und Autorin in Berlin/Brandenburg
Veröffentlichungen/Auswahl:
- Kinderbuch „Das Geheimnis der alten Schule“ ISBN: 978-3-96074-486-3, 10.90 €
- Papierfresserchen Verlag, 2009;
Romanerzählung „Kurz vor Woodstock“, 2011 Projekte Verlag, Halle; nur noch antiquarisch
Preise und Auszeichnungen:
- „J-Punkt-R-Punkt-W-Punkt“; 1. Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb; Senferey, Schwarzwald
- Sonderpreis für „Biographisch orientierte Geschichten 2010“: Zwei Eimer Wasser, Allgäuer Schreibkreis, Kaufbeuren
- „Und manchmal auch die Füße“ Frieling Verlag (eine der 11 besten Autorinnen beim Zeitzeugenpreis Berlin Brandenburg 2011)
- 1. Preis beim Gedicht-Literaturwettbewerb der Fachschaft Lingua der Uni Trier, 2011
- Bonner Buchmesse Migration: 2. Preis für Silvia Friedrich in der Kategorie Kinder- und Jugendliteratur, 2011
- 1. Preis beim Landschreiber-Wettbewerb Münster 2016 „Sprache und Seins Kategorien“ in der Kategorie Prosa
- 2. Preis, BDFA Landes Film Festival Berlin/Brandenburg, 2016
- Bronzemedaille, Bundes Film Festival BDFA BFF Spielfilm 2016 – Kurzfilmfestival Schrobenhausen für Kurzfilm „Zuviel Fleisch ist ungesund“, Drehbuch Silvia Friedrich
- 1. Preis beim Inn Kurzfilmfestival/Österreich für „Das volle Programm“ Johann Philipp Palm Filmpreis 2017, Drehbuch Silvia Friedrich
- Publikumspreis beim Landesfilmfestival Berlin / Brandenburg Frühjahr 2017 für „Das volle Programm
- 2. Preis beim Landschreiber Literaturwettbewerb „Sprache und Elemente“, Münster, November 2018 mit den Beiträgen „Die Vorzüge von Ohrstöpseln“ und „Ursprung des Seins“ in der Kategorie Prosa
- Silbermedaille beim Kurzfilmfestival BFF Fiction, Schrobenhausen, April 2018, für Film „Das volle Programm“ Drehbuch Silvia Friedrich
- Finalist beim Schreibwettbewerb „Wortrandale“, Berlin, November 2019 mit dem Beitrag „Der Tod und die Liebe“
- 1. Preis in der Kategorie Prosa beim Landschreiber -Wettbewerb „Sprache und Macht“ November 2025 in Jever
Ingrid Groschke
Eigentlich fühle ich mich als Glückskind. Am 6. Januar 1945 wurde ich in der Sängerstadt Finsterwalde geboren. Damit gehöre ich zu der ersten Generation, die
keinen Krieg direkt erlebt hat. Ich hoffe, auch für alle Kinder, Enkel, Urenkel usw., dass das so bleibt.
Auch in meiner Geburtsnacht, ich bin kurz vor Mitternacht geboren, hatte ich großes Glück. Meine Mutter lief in Begleitung meines Onkels und meines Bruders, er war damals zwölf, vier Kilometer bei Eis und Schnee und klirrender Kälte zu ihren Schwiegereltern in die Weststraße in Finsterwalde. Endlich dort angekommen, bemühte ich mich, bevor die Hebamme kam, von selbst in unsere Welt. Die Hebamme hieß, welch seltsame Fügung, Fräulein Groschke.
Zwanzig Jahre später bin ich Fräulein Groschke bei der Geburt unserer ersten Tochter wieder begegnet. Sie war noch immer in der Finsterwalder Klinik Hebamme.
In der Schule mochte ich die Fächer Zeichnen, Musik, Nadelarbeit und Werken am liebsten. Auch Deutsch und Biologie fand ich gut.
Nach der zehnten Klasse musste man sich nun für einen Beruf entscheiden. Am liebsten hätte ich ja schon damals Kinderbücher illustriert. Um wenigstens mit
Farben Umgang zu haben, begann ich bei dem Malermeister Schulz eine Malerlehre.
Im zweiten und letzten Lehrjahr lernte ich in der Berufsschule meinen späteren Ehemann Hans-Richard Groschke kennen. Gemeinsam legten wir die
Gesellenprüfung und drei Jahre später die Meisterprüfung ab. Das war 1966. Zwei Jahre zuvor, 1964, hatten wir geheiratet und ein Jahr später, 1965 wurde unsere erste Tochter geboren. 1967 und 1974 kamen unser Sohn und die zweite Tochter zur Welt.
Von 1970- 1973 besuchte ich die Abendschule an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in Cottbus. Danach leitete ich von 1974 bis 1991 den Mal- und
Zeichenzirkel in Lübben.
Ab 1991 war ich dann freischaffend tätig. Da ich aber Bücher illustrieren wollte und nicht so recht wusste; wie man an so etwas herankommt, dachte ich, dann muss ich eben noch dazu schreiben. So schloss ich 1997 ein Fernstudium an der Axel-Andersson-Akademie in Hamburg für Belletristik ab.
Es folgte 2001 der Abschluss des Fernstudiums Karikatur und Comic an der Akademie für Fernstudien in Hamburg. 2004 kam dann noch der Abschluss für Kinder- und Jugendliteratur dazu.
Inzwischen ist mir das Schreiben ebenso wichtig wie das Malen geworden: Seit 1997 schreibe und zeichne ich für die sorbische Kinderzeitschrift Plomje, den NOWY CASNIK und für Pratyja.
2006 wurde ich Mitglied im Sorbischen Künstlerbund und 2022 im FDA.
Denise Herrmann
Über mich
Geboren in den 90ern im wilden Ostdeutschland, aufgewachsen im Westen, als Teenager zurückgekehrt. Meine kleine Familie (Haustiere + Ehemann) ist mein Ein und Alles.
Wenn ich nicht gerade schreibe, mache ich Musik und beschäftige mich als Hobby mit Sprachen und der Geschichte des Lebens.
Die Beschäftigung mit medizinischen Themen ist seit meiner Kindheit ein ständiger Begleiter: Zunächst aus der puren Notwendigkeit heraus, meine eigene Situation zu verstehen, wurde mehr und mehr eine Leidenschaft daraus.
Letztlich wollte ich nicht mehr nur mir selbst helfen, sondern auch anderen – so entstand unter anderem mein Buch „Das Wissen der Spreewaldhexe“ und der dazu passende Blog: https://spreewaldhexenwissen.blogspot.com/ https://spreewaldhexenwissen.blogspot.com/p/uber-mein-buch.html
- 2024: Veröffentlichung von „Das Wissen der Spreewaldhexe“ ISBN: 9783818744762 Preis: 29,99 Euro in Print bei epubli, 9,99 Euro als ebook bei Amazon
Aktuell mache ich eine private Ausbildung an der Deutschen Heilpraktikerschule mit dem Ziel der Amtsärztlichen Überprüfung/Arbeit als Heilpraktikerin, wobei ich mich auf Händigkeitsberatung spezialisieren möchte.
Außerdem arbeite ich – von Luft und Liebe allein kann man ja auch nicht leben – in einer schnuckligen Rechtsanwaltskanzlei im Sekretariat.
Wolfgang Hoffmann
WOLFGANG G. HOFFMANN, geboren 1953 in Berlin-Mitte, lebt seit einigen Jahren in Cottbus. Diplom-Museologe (FH). Diplom-Historiker.
1975-1988 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Staatlichen Museen zu Berlin, u.a. Museumspädagogik und Antikensammlung.
1988-1991 Kulturredakteur beim Rundfunk der DDR, danach freie Mitarbeit beim DeutschlandRadio.
Seit 1992 Freier Journalist für diverse Zeitschriften, Autor zahlreicher kulturgeschichtlicher Bücher, u.a.: »Deutsche Alleenstraße«; »Westerzgebirge«; »Unterwegs auf der Sächsischen Weinstraße«; »Quedlinburg«; »Luther. Der Reformator«; »Luther« (Englische Ausgabe); »Rügen«; »Bad Saarow«; »Storkow (Mark)«; »Keine Widerworte. Kindheitsgeschichten aus Ostberlin«
Satz und Layout der Anthologien: »KLEIST & ICH«, »WURZELN & WANDEL DER LAUSITZ« sowie der im Buchverlag Edition Märkische LebensArt erschienenen Bücher und des Magazins Märkische LebensArt (2006-2017)
Seit 2006 Mitglied im Freien Deutschen Autorenverband, FDA-Landesverband Brandenburg. Ausbildung Grafikdesign, Satz und Layout. Mitbegründer des Magazins Märkische LebensArt und des Buchverlags Märkische LebensArt.
Ingrid Hustädt
geboren 1956 in Cottbus, Kindheit und Jugendjahre in Burg-Spreewald verbracht- ab der 1. Klasse die sorbische Sprache gelernt, 1975 Abitur an der Sorbischen erweiterten Oberschule (heute Niedersorbisches Gymnasium)
- Studium der Pädagogik für Sorbisch und Russisch in Leipzig, Lehrerin an der SEOS / Niedersorb. Gymnasium (1979-1992)
- Redakteurin der sorbischen Wochenzeitung Nowy Casnik, Museumspädagogin im Wendischen Museum Cottbus
- Lektorin für sorbische Schulbücher beim Domowina-Verlag / WITAJ Sprachzentrum (1998-2020)
- Übersetzerin (Sorbisch, Deutsch), Herausgeberin sorbischer Anthologien
- publizistische und literarische Arbeiten für verschiedene v.a. sorbische Medien (Kulturzeitschrift, Jahreskalender, Wochenzeitung, sorbischer Rundfunk)
- Theaterprojekte mit ehrenamtlicher Theatergruppe (Erwachsene) für Schulkinder zu 4 eigenen sorbischsprachigen Theaterstücken (2000-2014)
Margot Jaeuthe
1943 in Teterow / Mecklenburg geboren. Als Kriegswaise bei den Großeltern aufgewachsen.
Schon in der Schulzeit schrieb sie Kurzgeschichten, die in der örtlichen Zeitung veröffentlicht wurden.
Nach dem Abitur studierte sie Biologie an der Humboldt Universität zu Berlin. Dem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Biologin folgte ein anschließendes Studium der Medizinpädagogik. Während ihrer langjährigen Tätigkeit im Klinikum Berlin-Buch und an den Hedwigs Kliniken veröffentlichte sie diverse Beiträge in Fachzeitschriften.
In der Freizeit gilt ihr Interesse besonders klassischer Musik und Literatur. Durch intensive Gespräche und regen Austausch über kulturelle Themen mit ihrem Ehemann, dem Kameramann Günter Jaeuthe, zahlreichen seiner DEFA-Kollegen und der Freundschaft mit dem Schriftsteller Günter de Bruyn, wurde sie angeregt, sich selbst wieder intensiver dem Schreiben zu widmen.
Seit mehreren Jahren lebt sie in einem kleinen Dorf im brandenburgischen Oder-Spree-Seenland.
Buchveröffentlichungen:
- Ihr 2016 veröffentlichtes Buch „StehAufMädchen“, ein Zeitmosaik aus dem geteilten Deutschland, war rasch vergriffen.
- 2024 erschien „StehAufMädchen“ in einer vollständig überarbeiteten und ergänzten Neuauflage unter der ISBN 978-3-943614-22-0, Preis 18,00 €
Gisela Kalina
Gisela Kalina über G.K.: »1939 in Weimar geboren. In die Schule gekommen 1945 – nach dem Krieg – in Löbitz bei Naumburg, später Blankenburg (Harz), Weimar, Jena, Spremberg, Schwarze Pumpe, Potsdam und Cottbus. Erst 1997 wieder aus der Schule herausgekommen. Seitdem versuche ich, die Schule der Weisheit zu finden.«
Gisela Kalina, geb. 1939 in Weimar. Studium Germanistik und Russisch in Jena. 32 Jahre lang arbeitete ich als Lehrer für Deutsch und Russisch in Spremberg,
Schwarze Pumpe und Cottbus in unterschiedlichen Schulformen.
Seit etwa 40 Jahren versuche ich Texte zu verfassen (hauptsächlich kurze Erzählungen) und tausche mich mit anderen Schreibern in mehreren Schreibgruppen
aus. Ich bin Mitglied in der Gruppe Zeitzeugen in Cottbus sowie im Freien Deutschen Autorenverband Brandenburg e.V.
Ich lebe in Cottbus, bin verheiratet und habe einen Sohn und drei Enkel und …Urenkel.
Veröffentlichungen:
Bekenntnisse einer roten Socke/Seele – 15 Briefe und 51 Skizzen aus dem Osten Deutschlands (Pseudonym Edith R. Heller) Großmütter im hinterberlin’schen nach-sozialistischen Land
Jill-Francis Käthlitz
Jill-Francis Käthlitz/Ketlicojc (Źilka – Pseudonym als Dichterin) wurde 1991 in Cottbus/Chóśebuz geboren. Dorthin hat ihr Weg sie auch wieder zurück geführt. Ihre Verwurzelung in zwei Sprach-Heimaten bzw. Zwei Heimat-Sprachen – Deutsch und Niedersorbisch – hat sie schon früh als essentiellen Teil ihrer Idendität angesehen und schöpft daraus kreative Energie.
Nach dem Abitur am Niedersorbischen Gymnasium studierte sie Sorabistik in Leipzig, anschließend Interdisziplinare Polenstudien und Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft in Halle/Saale. Seit 2019 arbeitet sie als Redakteurin bei der wendischen Wochenzeitung Nowy Casnik.
Lyrik und Prosa verfasst sie vorwiegend in niedersorbischer Sprache, vieles davon für Kinder. Seit 2015 veröffentlicht sie regelmäßig in verschiedenen Printmedien (u.a. Rozhlad, Płomje, Serbska Pratyja). Im Domowina-Verlag erschienen von ihr bisher drei niedersorbische Kinderbücher und ein sorbisch-deutscher Gedichtband für Erwachsene. Ihr erstes Buch „Wuchack głupack a druge tšojeńka“ (Bautzen 2020) wurde auch ins Obersorbische übersetzt.
2019 bis 2021 nahm Jill-Francis Käthlitz teil an der Dresdner Schreibwerkstatt „Heimat.Heute.“, geleitet von Kurt Drawert und Dr. Julia Meyer. Beim sorbischen Literaturwettbewerb, den der Domowina-Verlag und die Stiftung für das sorbische Volk gemeinsam ausrichten, hat sie 2019/20 zwei Preise gewonnen.
Sie ist auch Mitglied im Sorbischen Künstlerbund/Zwězk serbskich wuměłcow z.t.
Veröffentlichte Bücher:
Wuchack głupack a druge tšojeńka (Häschen Dummerchen und andere Geschichten), Domowina-Verlag 2020
In den zwölf fabelhaften Geschichten haben Tiere und Pflanzen ihren großen Auftritt. Aber natürlich geht es um die Stärken und Schwächen von uns Menschen, und dies voller Phantasie, Humor und Überaschungen. Mit sorbisch-deutschen Spickzetteln auf jeder Seite.
Illustrationen von Thomas Binder. ISBN 978-3-7420-2608-8; Preis: 12,90 €
Basnjeca banjawa (Der dichtende Kürbis) Domowina-Verlag 2021
Eine Wäsche waschende Spinne, ein fröhliches Äffchen, eine Krähe, die an einem Fliegenpilz gefallen findet, natürlich auch den Titel gebenden dichtenden Kürbis und noch viele weitere unvergessliche Gestalten treffen wir in den 25 lustigen Kindergedichten an. Dazu gibt es sorbisch-deutsche Spickzettel auf jeder Seite.
Illustrationen von Martina Burghart-Vollhardt. ISBN 978-3-7420-26066-8; Preis: 9,90 €
Pyšpot procha. In Sand und Wolken geschrieben, Domowina-Verlag 2023
In ihren niedersorbischen und deutschen Gedichten erkundet die junge Dichterin auf feinfühlige Weise die Verpflechtung von Sprache, Identität und Heimat. Brücken werden geschlagen von Einst zu Jetzt, während unermüdlich um die Bewahrung von Erinnerungen, Sprache und dem eigenen Selbst gerungen wird. Was bewahrt wird, erweist sich als wunderbarer Quell innerer Kraft, aus dem immer wieder etwas Neues entstehen kann. Außerdem werden kindliche Fantasien durchstreift, und auch die Liebe breitet ihre Schwingen aus…
W swójej prědnej zběrce dolnoserbskich a nimskich basnjow wuzgónjujo młoda lyrikaŕka na cuśniwy part, kak su spleśone rěc, identita a domownja, a mimo togo nejkšasnjejše cłowjecne gnuśe … lubosć.
Illustrationen von Isa Bryccyna. ISBN 978-3-7420-2745-0, Preis: 12,90 €
Z hympawu ku kobjelkam (Mit der Schaukel zu den Schäfchenwolken) Domowina-Verlag 2024
Wir schaukeln uns hoch hinauf in ein Wolken-Fantasiereich. Eine Pfütze wird zum Schauplatz von Piratenabenteuern. Wir entdecken Hühnchen-Pfifferlinge, zaubern zusammen mit dem Hexlein Ronja und träumen uns zusammen mit Mario in ein Pfefferkuchenschloss. Und nicht mal eine Schnupfnase verdibt uns die Laune…
Niedersorbische Kindergedichte, in denen das Alltägliche zum Magischen wrid – mit sorbisch-deutschen „Sprachwölkchen“ als Spickzettel.
Illustrationen von Rosa Linke. ISBN 978-3-7420-2766-5; Preis: 12,90 €
Francy Klose / Frieda Feuerdorn
Francy Klose / Frieda Feuerdorn
- Genres: Fantasy & Fiction / Romance & Coming of Age
- Geboren am 06.01.1990 in Berlin
- Wohnhaft in Frankfurt (Oder)
- Mutter von 2 Söhnen
- Mitglied im Selfpublisher-Verband, Stellvertretende Vorsitzende im Freien Deutschen Autorenverband Brandenburg (FDA Brandenburg)
- Hygienekontrolleurin, nebenberuflich Autorin und außerdem seit 2022 als Korrektorin und seit 2024 als Lektorin in den Belletristik-Genres Romance und Fantasy tätig
- Again & Again
- Gefährten – von Pfoten, Flügeln und Wilden Herzen
Brigitte König
Geboren wurde ich 1959 in Lübben und bin in Schlepzig aufgewachsen. Ich wohne in Biebersdorf, bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder.
Als Katechetin/Gemeindepädagogin arbeitete ich von 1981 bis 2023 in den Gemeinden des Kirchenkreises Niederlausitz (vorher Lübben).
Im Rahmen einer Gestalttherapieausbildung begann ich 2001 mit dem Schreiben von Gedichten. Seitdem sind viele Texte entstanden.
Erste Gedichte veröffentlicht habe ich bereits 2003 im „Lumen Verlag“ in Freiburg. Meine ersten Büchlein hat der Grafiker Sebastian Franzka 2011 für mich entworfen und gedruckt. Sie heißen: „Engelgedichte“, „Traumperlen fallen“ und „Eichenherz“.
Das Buch „Auf dem Weg mit dir“ ist zu meinem 60. Geburtstag entstanden, als Geschenk für meine Gäste.
Mein Interesse gilt der Pflege und dem Erhalt der Spreewälder Mundart. Es gibt ebenfalls ein Buch dazu, „Bei Krotschis inga Scheune“. Die Illustrationen sind von Ingrid Groschke. Sebastian Franzka hat es gestaltet, wie auch das davor genannte. Mit meiner Kollegin Undine Grabitz hatte ich zwei Ausstellungen mit Gedichten zu Fotos.
Ich gehöre dem Freien Deutschen Autorenverband Brandenburg e.V. und dem Autorenkreis Lübben an.
Stefanie Krautz
Stefanie Krautz wurde 1974 in der wendischen Niederlausitz geboren und ist aufgewachsen in Jänschwalde/Janšojce. Nach dem Abitur am Niedersorbischen
Gymnasium widmete sie sich dem Studium der Literatur, Geschichte und Skandinavistik in Berlin und in Åbo/Finnland.
Parallel erkundete sie die Welt der Literatur von ihrer praktischen Seite, übernahm in Buchverlagen einen Teil von Öffentlichkeitsarbeit.
Seit einigen Jahren lebt und arbeitet Stefanie Krautz als Autorin und Journalistin in der Niederlausitz, bei sorbisch- und deutschsprachigen Zeitungen. Seit 2023 ist sie Reporterin bei der Lausitzer Rundschau.
Stefanie Krautz pendelt zwischen den Sprachen und Orten, einmal im Monat lädt sie ein zum Literatursalon „Sowohl als auch“ in Cottbus/Chóśebuz. Im Mittelpunkt stehen Texte und Autor*innen, die sich der Mehrsprachigkeit verschrieben haben.
Texte von Stefanie Krautz sind kontinuierlich in der Lausitzer Rundschau zu lesen, in Büchern erschienen in den letzten Jahren unter anderem folgende Beiträge:
- Stefanie Krautz: Krabat – Eine Hoffnungsgestalt des sorbischen Volkes? In: Kerstin Luban (Hrsg.): Krabat. Analysen und Interpretationen. Cottbus (BTU) 2008
- Stefanie Krautz (Hrsg., Mitautorin): 200 Jahre Kirche Jänschwalde: Festschrift zum 200. Kirchenjubiläum in Jänschwalde. Cottbus 2008
- Stefanie Krautz: Lesbisches Engagement in Ost-Berlin 1978-1989 (Magisterarbeit). Marburg 2009
- Stefanie Krautz: . In: Hannelore-Schmidt-Hoffmann (Hrsg.): Wurzeln & Wandel der Lausitz: Eine heimatkundliche Spurensuche mit wendischen Urgroßmüttern. Zechin 2025
Dominik Lauk
Dominik Lauk, geboren 1984 als viertes Kind einer Großfamilie, war schon früh dem künstlerischen Handwerk zugewandt.
Bereits als kleiner Junge synchronisierte er in seinem Kinderzimmer leidenschaftlich ganze Filmserien und brachte wenig später auf kleinstädtischen Theaterbühnen sein Publikum zum Lachen wie auch zum Weinen.
In seiner Arbeit als Krankenpfleger und Praxisanleiter im Carl-Thiem-Klinikum (jetzt MUL) beweist Dominik Lauk, dass er sich in andere Menschen gut hineinversetzen kann.
Als er am 27.12.2001 zum ersten Mal Der Herr der Ringe im Cottbuser Kino sah – und die Welt draußen während der Filmpause plötzlich in glitzerndem Schnee versank – wurde der Grundstein für ein neues, eigenes Universum gelegt.
Einen Teil dieses Universums öffnet er nun mit seinem Debütroman „Das Schwert des Lichts“ und lässt damit erneut funkelnde Sterne am Himmel aufsteigen.
Andrea Melcher
Andrea Melcher lebt in Burg (Spreewald), Jahrgang 1965, aufgewachsen in Lübbenau, blieb sie ihrem Spreewald treu.
Sie arbeitete viele Jahre in der Altenpflege, als freiberufliche Seniorenbetreuerin kümmerte sich liebevoll um demenzkranke Menschen. Diese Arbeit war ihr ein Herzensanliegen, zumal sie – mit Hilfe ihrer kleinen Therapiehunde – die alten Menschen in deren häuslicher Umgebung umsorgen konnte. Stets war sie für andere da, nun ist sie schwer erkrankt, braucht selbst Hilfe.
Schon als Teenager schrieb Andrea Gedichte und Kurzgeschichten, bestärkt von ihrer Oma, die ihr riet, aufmerksam hinzuschauen, die Welt zu betrachten – ihre
Gedanken aufzuschreiben. Auch ihre Deutschlehrerin förderte sie, schickte sie zu Poetenseminaren.
Andrea hat ihre berührenden Texte schon häufig öffentlich gelesen. Besonders in Erinnerung bleibt die Lesung im Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner: „Das Auge der Zeit ist ein zerbrochener Spiegel“ und „Andersein“ in der Cottbuser Bibliothek.
Die Lesung ihrer Herbstzeit-Texte am 11. Oktober im Cottbuser Wendischen Haus war ein besonders großer Erfolg.
Dr. Justyna Michniuk
- Dr. Justyna Michniuk, geb. 1986 in Żywiec, Polen, freie Autorin, Journalistin und Übersetzerin, Doktorin seit dem 26. April 2023
- Mitglied im Sorbischen Künstlerbund e.V
- Ihre Texte wurden bisher in 7 Sprachen und 6 Ländern (Deutschland, Polen, Kanada, Serbien, Bulgarien, Israel) veröffentlicht.
- Interview mit Dr. Justyna Michniuk, entstanden im Rahmen des Projekts „Begegnungen – Wortwörtlich“ vom Kulturring in Berlin.
Dr. Horst Miethe
Jens Olbrich
Die besten Geschichten schreibt das Leben – man muss sie erleben. Und um sie zu erleben, muss man leben, sich schöpferisch ausprobieren, den Mut haben, neue Wege zu beschreiten.
Der Weg von Jens Olbrich, geboren Mitte der sechziger Jahre, ist keineswegs geradlinig, beschrittene Wegabschnitte hinterließen ihre Spuren. Seit über drei Jahrzehnten lebt und wirkt er in einem kleinen Dorf inmitten der reizvollen Umgebung der Dahme-Heideseen im Bundesland Brandenburg.
Der Autor war lange Zeit als Techniker unterwegs, ist Autor, Fotograf und Mediengestalter und schreibt als Lokalredakteur für die Märkische Oderzeitung. Während die Realität der Region die Grundlage für die Geschichten in den Artikeln bietet, greift der Autor literarisch auf, was ihn fesselt, seine Phantasie anregt.
An ein bestimmtes Genre lässt sich er sich nicht ketten – wichtig ist, eine gute Geschichte zu erzählen. Seine Luzifer-Trilogie etwa bietet den Reiz eines Cocktails aus Abenteuer und Krimi mit phantastischem Grundtenor. Diesen griff er in der Foto-Comic-Reihe um den jungen Fidiboos Till Birkenspiegel erneut auf und erweiterte ihn mit handwerklichen Gestaltungsmöglichkeiten der Holzgestaltung, der Fotografie und Mediengestaltung.
Weitere Genrewechsel sind absehbar, derzeit bilden real-historische Ereignisse den Stoff für einen in Arbeit befindlichen Roman.
Besuchen Sie die Fidiboos-Website https://www.fidiboos.de/ , Kontakt fidiboos.info@mail.de
Literatur-Liste Jens Olbrich
Luzifer von Beelzebub – Die zwei Gesichter (Luzifer von Beelzebub Trilogie)
BoD – Books on Demand, Erschienen 7. Juni 2018, ISBN-13: 978-3752880496
Der junge Luzifer ist hin und hergerissen. Ständig nervt sein Gewissen. Das stört gewaltig, denn so kann er nicht wirklich böse sein und ist daher ungeeignet als Thronfolger des Teufels in der langen Dynastie derer von Beelzebub. Der alten, geheimen Familientradition folgend ändert das der alte Satan, sein Vater, und beschwört die Teilungsmagie. Doch etwas geht schief, denn der in der Menschenwelt gestrandete, von seinem bösen Ich befreite, gute Luzifer findet unter phantastisch-abenteuerlichen Umständen Freunde und Verbündete, sowohl unter den Menschen als auch aus der magischen Welt. Der Fürst des Schattenreichs tobt und ist außer sich vor Wut. Wird es ihm am Ende gelingen, den guten Luzifer, die Hoffnung der magischen Welt, zu besiegen?
Luzifer von Beelzebub – Die sechste Hexe (Luzifer von Beelzebub Trilogie)
BoD – Books on Demand, Erschienen 7. Juni 2018, ISBN-13: 978-3752880533
Zwei Jahre ist Luzifer nun Fürst des Schattenreichs. Bisher ging auch alles gut. Bis zu dem Tag, an dem seine Mutter in der Gestalt eines lila Storchs zu ihm ins Dorf geflogen kommt und ihn um Hilfe bei der Suche nach einem entführten Mädchen bittet. Wie sich obendrein herausstellt, ist das Mädchen kein Mensch, sondern eine Hexe, welche der Malerin Sophie Gengembre Anderson bereits im Jahr 1869, also vor fast 150 Jahren Modell, stand. Die Uhr beginnt zu ticken. Luzifer muss tief in die düsteren Geheimnisse seiner Familie eintauchen, zu allem Überfluss auch noch pubertäre Wirren ertragen und begegnet seiner Liebe. Doch die Unterschiede sind gravierend, wird sie je erwidert werden? Eine rasante, zuweilen humorvoll, zuweilen ernst erzählte Geschichte mit turbulentem Handlungsablauf aus dem abenteuerlichen Leben von Luzifer ist garantiert.
Sie erstreckt sich über viele Schauplätze rund um die Welt und wartet mit alten und neuen, liebenswerten oder auch superbösen Figuren auf.
Luzifer von Beelzebub – Die verlorenen Teufel (Luzifer von Beelzebub Trilogie)
BoD – Books on Demand, Erschienen 9. August 2019, ISBN-13: 978-3752880496
Vergebung ist zuweilen die schärfste aller Waffen. Aber kann der Teufel vergeben? Zumal, wenn es um das Leben des Engels geht, den er liebt? Der junge Fürst des Schattenreichs wird entführt und die Befreiung der unberechenbaren, verlorenen Teufel steht zu befürchten. Stück für Stück rutscht die Welt tiefer in den lodernden Abgrund der Hölle und jeglicher zarte Keim der Hoffnung welkt, verwandelt sich gar bereits nach kurzer Blüte in sein diabolisches Gegenteil. Wird es Luzifer gelingen, die Herrschaft des Bösen zu brechen und seinen Engel zu retten? Wie passt die von H. C. Andersen ersonnene Schneekönigin in die Geschichte? War sie vielleicht doch keine Fiktion, keine Erfindung des berühmten, dänischen Dichters?
Diese sowie viele weitere Fragen beantwortet, wie gewohnt auf ineinander verschlungenen Pfaden und mit einer abenteuerlich-phantastischen Geschichte, der finale Teil der Luzifer von Beelzebub Trilogie.
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit I – Die Honigsteuer
kdp independently published, Erschienen 8. Februar 2023, ISBN-13: 979-8374755886
Worum es in Scheit I geht? Ganz einfach! Echt mal, die Langeweile im Weiler ist sowas von unerträglich, Till lockt das große Abenteuer! Abwechslung verspricht das angekündigte Herbst-Bike-Rennen! Doch dazu braucht er ein Rollerbike. Ein richtig geiles Renn-Bike! Aber wo gibt es so ein Teil in Eichendahl? Finsterginster, der Handlanger des Chiefs, weiß Rat. Doch kann der junge Birkling dem fiesen Ginsterling trauen?
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit II – Auf der Walz
kdp independently published, Erschienen 22. März 2023, ISBN-13: 979-8386095987
Nein, Meister Titus Plauz vom Walnusshain tyrannisiert mit seinem Hammer nicht die Holzwürmer, er baut und macht und tut! Und – Till ist megahappy! der Stellmachermeister weiß sogar wie man Rennbikes baut und kann obendrein auch damit umgehen. Doch irgendwie ist’s wie verhext! Kaum ist Till in Titus‘ Lehre eingestiegen, fallen auch schon die Schatten mieser Gaunereien des Chiefs auf seine Träume von einer rosigen Rennfahrerzukunft!
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit III – Aus gutem Holz
kdp independently published, Erschienen 26. April 2023, ISBN-13: 979-8390610350
Eigentlich sollte es nur ein leckeres Honig-Ingwerbier an der Machandelbar bei Hildegard werden, doch dann … war es wirklich gut überlegt, Chief Donald Eichstampf mit seinem halbseidenen Bestechungsversuch, ihn als Werksfahrer der Fliederwerke einzusetzen, abblitzen zu lassen? Ihm obendrein auch noch die Meinung zu geigen? War es! Till beweist, dass er aus gutem Holz geschnitzt ist. Auf falsche Freunde kann er gut und gern verzichten!
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit IV – Held des Tages
kdp independently published, Erschienen 16. Juni 2023, ISBN-13: 979-8397504973
Wie rachsüchtig ein Bikehändler sein kann, dem man, ohne etwas zu kaufen, einen Wagen mit Honig vor seiner gierigen Nase davonzieht! Also echt mal! Okay, dass der Typ nicht alle Knospen am Zweig haben kann, merkt Till schnell, aber dass er am Ende vor Neckerhorn und Finsterginster flüchten muss, abenteuerlich und riskant mit dem Handwagen die Rennstrecke hinunter, hätte er nicht geahnt! Na, wenn das mal gut geht …
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit V – Tyrannische Gesetze
kdp independently published, Erschienen 26. Oktober 2023, ISBN-13: 979-8853152823
„Reich per Gesetz wird keck, wer sich eins kauft für diesen Zweck“ … meint Titus. Stimmt wohl auch, da Graf Flieder nicht nur Chief Donald, sondern auch die Politici des Taga Ding in der Tasche hat, um seine windigen Geschäfte zu sichern. Aber was kann man dagegen tun? Die Angelegenheit macht Till nicht nur wütend, sondern auch erfinderisch! Letztendlich muss sein Plan aber erst durch die Kritik seiner Freunde …
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit VI – Alles nur Betrug
kdp independently published, Erschienen 30. Oktober 2023, ISBN-13: 979-8865069232
Tills Plan hat die Kritik seiner Freunde bestanden … jetzt gehen alle frisch ans Werk, ihn umzusetzen. Jeder hat seine Aufgabe, doch letztendlich hängt es von des Birklings Geschick ab, ob alles so gelingt, wie ausgedacht. Einfach ist natürlich etwas anderes, denn es geht um nichts Geringeres als darum, Chief Donald davon zu überzeugen, dass er von nun an wieder in dessen Team spielen will. Wird ihm dieser Geniestreich gelingen?
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit VII – Geplatzte Lügen
kdp independently published, Erschienen 12. Dezember 2023, ISBN-13: 979-8867893101
Die Stunde der Wahrheit, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Alles ist vorbereitet, das leckere Honig-Ingwerbier steht, im kühlenden Schatten eines Busches hinter dem unteren Muschelstein, parat, die Politicus des Taga Ding sind gerufen. Nun liegt’s bei Till, als Gastgeber die richtige Dosierung zu finden, um die Zungen von Pfuscher-Karl und Katastrophen-Winni zu lösen, bevor sie einschlafen. Wird ihm das gelingen? Seine Gäste sind genauso unvernünftig wie durstig!
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit VIII – Die Zeit rennt
kdp independently published, Erschienen 10. Januar 2024, ISBN-13: 979-8871643334
Drei Monde war es nun her, dass Titus in den Süden aufbrach. Die Tage und Wochen flogen seitdem förmlich, denn in der Werkstatt gab mehr als genug zu tun! Hier ein abgefahrenes Rad, da eine gebrochene Deichsel … und nun fiel bereits das Laub von den Bäumen, stand das Rennen kurz bevor! Trainiert hatte Till zwar zuweilen, doch leider nicht mit seinem eigenen Bike. Zu allem Überfluss ging nun auch noch der Nusshammer kaputt! Würde er sein Bike rechtzeitig fertigbekommen?
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit IX – Ärger auf der Piste
kdp independently published, Erschienen 17. April 2024, ISBN-13: 979-8875661068
Tills Bike ist rechtzeitig fertig geworden, der letzte Tag vor dem Rennen endlich angebrochen. Ganz Eichendahl packt gut gelaunt mit zu, überall laufen eifrig Vorbereitungen. Für die Fahrer startet das finale Training. Auch für die hübsche, junge Fidiboos aus den südlichen Pinienwäldern, deren Anblick den Birkling für einen Moment den Wettkampf vergessen lässt. Für einen Moment nur, denn schon im nächsten sorgte Finsterginster leider für Ärger auf der Piste!
Foto-Comic: Fidiboos – Der Rollerbike-Skandal Scheit X – Das Rennen
kdp independently published, Erschienen 25. April 2024, ISBN-13: 979-8322932444
Auf Finsterginsters Gesicht, wenn er ihm sein Lindenbike übergibt, ist Till mindestens genauso gespannt, wie auf das Rennen. Wenn da nicht andauernd so komische Bemerkungen von Gianna kämen. Was will sie nur? Der Birkling hat keine Ahnung, nimmt sich aber vor, der Sache auf den Grund zu gehen. Spätestens morgen würde er Hildegard und Akazia fragen. Nach dem Rennen. Oh, er hört schon das Knirschen der Räder im Kies, freut sich auf die wilden Verfolgungsfahrten – und insgeheim natürlich auf den Sieg!
Foto-Comic: Fidiboos – Gesamtausgabe: Die volle Ladung
kdp independently published, Erschienen 1. Juli 2025, ISBN-13: 979-8288268038
Nicht allzu lang ist es her, dass ich, der Birkling Till, zum ersten Mal aus einem Laubhaufen in Eichendahl gekrabbelt bin. Gelangweilt und abenteuerlustig zugleich erwacht in mir der sehnsüchtige Traum nach einem eigenen Rollerbike. Ich will am großen, für alle Weiler offenen Herbstrennen teilnehmen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, die Realität holt mich schnell ein. Ich muss erkennen, dass in Eichendahl fiese Machenschaften vor sich gehen, die mit Gerechtigkeit so reinweg gar nichts zu tun haben. Doch ich lerne, finde Freunde und mische mit zunehmendem Wortwitz und listigen Streichen kräftig mit.
Erlebe die volle Ladung meiner Rollerbike-Skandal-Abenteuer im neuen Foto-Comic der besonderen Art.
Susanne Reid
Ralph Ronneberger
Ich kam 1947 in Leipzig auf die Welt und bin dort sowie in zwei kleineren Städtchenaus der Leipziger Umgebung aufgewachsen. Nach der Schulzeit wanderte ich vorübergehend nach Brandenburg (Kleinmachnow) aus, um mich dort zum Wasserbauer ausbilden zu lassen. In diesen zwei Jahren habe ich feststellen dürfen, dass es außer meinem heimatlichen Sachsen noch andere Gegenden gibt, in denen man sich wohlfühlen kann.
Trotzdem war es ein reiner Zufall, dass ich mit Weib und Kind fünf Jahre später auszog, um mich in dem mir bis dahin unbekannten Lübben niederzulassen. Es lag an der damals herrschenden Wohnungsnot, die uns zu diesem Ortswechsel bewegte. In Lübben winkten nicht nur eine Dienstwohnung und zwei passende Arbeitsplätze, sondern sogar ein Krippenplatz. Herz, was hättest du anno 1971 mehr gewollt haben können?
Inzwischen lebe ich bereits über fünfzig Jahre in der Spreewaldstadt und bin von hier auch nicht mehr wegzukriegen. Was bin ich dankbar, dass seinerzeit in Leipzig einfach keine Wohnung aufzutreiben war, denn was kann es für einen Wasserbauingenieur Schöneres geben, als ständig von Wasser umgeben zu sein.
Ich habe erst in der Lübbener Außenstelle der Wasserwirtschaftsdirektion Dresden gearbeitet und war dort zuletzt Flussbereichsleiter. Nachdem man diese Direktion 1991 bis zur Unkenntlichkeit demontiert hatte, übernahm ich einen der neu gegründeten Wasser- und Bodenverbände und blieb bis zum Renteneintritt dessen Geschäftsführer.
Geschrieben habe ich seit meinem zwölften Lebensjahr und war stolz wie ein Ritter, weil meine nette Deutschlehrerin in der sechsten Klasse meinem „Roman“ (immerhin 40 DIN A4-Seiten) eine ganze Unterrichtsstunde widmete. In den darauf folgenden Jahrzehnten habe ich viel begonnen, aber das meiste davon verworfen oder einfach nicht zu Ende gebracht Es sollte ja stets der „große Roman“ werden. Doch dafür braucht es Durchhaltevermögen.
Die Sache dümpelte also vor sich hin. Erst als ich nach der Wende über das Internet auf jede Menge gleichgesinnte Hobby-Schreiber gestoßen war, erhielt ich wieder Auftrieb. Der Fernkurs „Große Schule des Schreibens“ an der Axel-Anderson-Akademie brachte mich dann zum Verfassen von Kurzgeschichten und Erzählungen.
Ich trat 2001 der noch jungen Internetplattform „Leselupe“ bei. Inzwischen sind dort mehr als 9.000 Hobbyautoren registriert. Seit knapp zwanzig Jahren bin ich dort als Redakteur für das Unterforum „Erzählungen“ verantwortlich. Der Bekanntschaft mit einem Schriftsteller aus Berlin, der in Lübben einen Zweit-
Wohnsitz hatte, war es zu verdanken, dass sich zunächst eine Handvoll Hobby-Autoren aus der Region zusammenfand und den „Lübbener Autorentreff“ ins Leben rief. Das war vor zwanzig Jahren. Nach und nach wagten sich die Mitglieder dieser lockeren Gemeinschaft auch in die Öffentlichkeit. Es finden regelmäßige Lesungen statt, und nicht wenige Mitglieder haben auch den Schritt zur Veröffentlichung gewagt.
Veröffentlichungen
- „G. -Erotische Geschichten“ Taschenbuch, 140 Seiten, erschienen 2004 im Web-Site-Verlag. (Herausgeber und Mitautor der Anthologie)
- „Und weil sie nicht gestorben sind …“ Taschenbuch, 184 Seiten, erschienen 2006 im Web-Site-Verlag. (Mitautor der Anthologie)
- „Liebe, Sex und Sonderbares“ (Kurzgeschichten und Erzählungen), Taschenbuch, 224 Seiten, erschienen 2007 im Engelsdorfer Verlag.
- „Liebe; Sex und Kurioses“, (Kurzgeschichten und Gereimtes) Hardcover, Paperback und e-Book, 203 Seiten, erschienen 2014 im Verlag tredition (Edition Leselupe).
- „Wenn’s im Urlaub regnet“ (Erzählungen und Kurzgeschichten – gemeinsam mit Ilona Noack), Paperback, 227 Seiten, erschienen 2014 bei Edition Winterwork.
- „Aus dem Alltag gehebelt“ (Kurzgeschichten und Erzählungen), Hardcover und Paperback), 367 Seiten, erschienen 2020, im Verlag tredition.
- „Zwischen Baum und Borke“ (Gedichte und Geschichten aus dem Lübbener Autorentreff), Hardcover und Paperback, 200 Seiten, erschienen 2021 im Verlag
tredition. (Herausgeber und Mitautor der Anthologie) - „Alles Liebe“ (Gedichte, Geschichten und Gemälde – gemeinsam mit Monika Schubert) Hardcover, 300 Seiten, erschienen 2025 bei Edition Winterwork
Hannelore Schmidt-Hoffman
HANNELORE SCHMIDT-HOFFMANN, 1947 in Ruhland (Niederschlesien) geboren. Ausbildung und Berufstätigkeit u.a. als Industriekaufmann, Lehrerin, Rundfunkjournalistin mit Schwerpunkt Kultur, Verlagsmitarbeiterin. Autorin für diverse Verlage und Literaturzeitschriften, Rezensentin, Lektorin und Ghostwriter.
Buchpublikationen (Co-Autorin) mit Wolfgang G. Hoffmann u.a.: »Sächsische Weinstraße«; »Deutsche Alleenstraße«; »Quedlinburg«; »Luther«; »Rügen«; »Bad Saarow«; »Storkow (Mark)«; »Krabat. Analysen und Interpretationen.«
Herausgeberin der Anthologie »KLEIST & ICH«; des Kinderbuchs »ESELSOHREN« von Ingeborg Rapoport mit Gertrud Zucker u.a.;
2006-2017 Herausgeberin des Magazins Märkische LebensArt und Verlegerin des Buchverlags Edition Märkische LebensArt.
Organisation der FDA-Bundestagungen »KLEIST & ICH« 2011 in Frankfurt an der Oder sowie 2021 »Slawische Sprachinseln in Deutschland in Cottbus.
Initiatorin der Lesereihe »Literarische Wortmeldungen aus der Provinz« in Cottbus.
Herausgeberin der Anthologie: »Wurzeln & Wandel der Lausitz – Eine heimatkundliche Spurensuche mit wendischen Urgroßmüttern«.
Lebt in Cottbus. Seit 2006 Vorsitzende des Freien Deutschen Autorenverbandes Brandenburg e.V. (www.fda-brandenburg.de)
Monika Schubert
Künstlerische Aussage:
Ich bin eine Lyrikautorin, schreibe aber in letzter Zeit gern lyrische Prosa und Kurzgeschichten. Geboren wurde ich in Niesky, lebe und schreibe aber schon viele Jahre in Lübben. Weil ich mich gern in der Natur aufhalte, finde ich dort Ruhe und Zeit zum Nachdenken, sowie Anregungen für meine Texte.
Da ich an der Akademie für Malerei Berlin Kunst studiert habe, verbinde ich gern meine Gemälde mit meinen schriftstellerischen Ambitionen. Dabei untersuche ich, wie sich Bild und Wort gegenseitig ergänzen können, ohne sich zu erklären.
Gedichte habe ich schon als Kind verfasst, aber zum ernsthaften Schreiben bin erst seit 2017 gekommen.
Veröffentlichungen:
- Teilnahme in Anthologien 2018, 2021, 2023
- Erstes eigenes Buch 2023 „Lebende Lyrik, ein Bilderbuch für Erwachsene“
Ausbildung:
- Regelmäßige Teilnahme am Autorentreff Lübben
- Mitglied der Lyrikwerkstatt Cottbus
- Selbststudium des Buches „Über das Schreiben“ vom Lektor und Schriftsteller Sol Stein
Erfolge:
Öffentliche Lesungen: z.B. im Menschenrechtszentrum Cottbus; im Strittmatter Museum in Bohsdorf; Bibliotheken in Burg und Peitz; im wendischen Bauernhof in Lübben
Aktuelle Ziele:
- Fertigstellung des Buches „Alles Liebe“, ein Werk mit Gemälden, Lyrik und Kurzgeschichten von Monika Schubert und Ralph Ronneberger
- Ausstellungen, kombiniert mit Lesungen aus dem Buch „Alles Liebe“ im wendischen Haus Cottbus, im Lesestübchen
Fredersdorf, in der Burg Friedland.
Majka Stock
Majka Stock wurde im Sommer 1983 in der Niederlausitz geboren und lebt dort bis heute mit ihrer Familie in ihrem Heimatort.
Bereits in der Grundschule schrieb sie kleine Geschichten, die sich im Laufe der Zeit zu Geschichten und Erzählungen für ihre eigenen Kinder entwickelten.
Beruflich ist sie eher technisch unterwegs und hat vor allem handwerkliche Fähigkeiten. Musik ist in ihrem Leben sehr wichtig und sie gibt diese Leidenschaft dafür an ihre Kinder weiter.
Sie spielt mehrere Instrumente und singt seit vielen Jahren in einem sorbischen Chor.
Als Filmemacherin hat sie mit Kurzfilmen zu den verschiedensten Anlässen Freunden und Familie schon viel Spaß und Freude bereitet.
Sie ist seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert und trainiert die Kinder ihres Heimatortes in der Freiwilligen Feuerwehr.
Das Schreiben aber blieb Majkas Leidenschaft. Nun hat sie sich einen Traum erfüllt und ihren ersten Roman beendet, der ihren Fantasiereichtum, verknüpft mit der Liebe zu ihrer sorbischen Heimat, widerspiegelt.
Ihr Buch Sprjewja: Blutmond wird nicht das letzte sein, denn die Buch-Idee mit Fantasie und Realität werden weitergesponnen.
Und jedes Mal stellt sie mit Freuden fest, Machen ist wirklich wie Wollen, nur krasser.
Marion Suckow
Persönliches
Marion Suckow wurde 1960 in Guben geboren und ist im Dorf Horno, an der Grenze zu Polen, aufgewachsen. Sie liebte ihr Dorf, die Natur drum herum und ihre Familie.
2001 hatte sie sich mit einer der ersten Suppenbars im Osten Deutschlands selbstständig gemacht. Im Jahr 2020 gab sie Corona-bedingt ihre Suppenbar auf und stellte ihr Leben auf den Kopf.
Nach über 25 Jahren Kampf gegen die Kohlelobby um den Erhalt ihres Heimatdorfes Horno wurde es dennoch im Jahr 2003 abgebaggert. Marion Suckow hat 2011 über dieses Dorf, über ihre Familie und über Suppen ein Büchlein geschrieben.
Seither flossen immer mehr Geschichten aus ihr heraus.
Bibliografie:
- 2011: Suppengeschichten – vom Geschmack der Erinnerungen aus einem verschwundenen Dorf
- 2024: Fort, nur fort … und wieder nach Hause
- 2025: Mein Hiddensee (Hinweis: Dieses Buch befindet sich gegenwärtig im Druck.)
Anke Voigt
Persönliches
Ich wurde 1959 im Ostseebad Kühlungsborn mitten in einen Viergenerationenhaushalt hineingeboren. Den größten Teil meiner Kindheit sowie die Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann verbrachte ich im thüringischen Altenburg, bis ich an der Weimarer Musikhochschule „Franz Liszt“ ein Gesangsstudium begann.
Es folgte das Engagement beim Rundfunkchor Berlin, dem ich bis 2020 angehörte. Viele Jahre lang erteilte ich neben meinem Beruf Instrumental- und Gesangsunterricht.
Seit 1995 lebe ich im Brandenburgischen Fredersdorf, wo auch meine vier Kinder aufwuchsen. Mit dem Schreiben begann ich schon als Kind, intensivierte es aber erst viele Jahre später, als ich selbst Kinder hatte.
Es macht mir Spaß, Menschen und Natur um mich herum bewusst wahrzunehmen und meine Beobachtungen und Gedanken in Geschichten oder Gedichten festzuhalten.
Bibliografie:
- Lakritz und Zigarette – 27 Kurzgeschichten und ein Gedicht BoD, 2024, ISBN: 9783758373954
- Die leisen Töne sind es, die das Herz berühren – GedichteBoD, 2022, ISBN: 9783756857241
- Das Hexenhaus – 25 neue Kurzgeschichten BoD, 2020, ISBN: 9783755758822
Der Alte muss weg – Fall 1 der Reihe: Authentische Gerichtsfälle – Herausgeberin: Sigrun von Hasseln-Grindel, Edition Märkische LebensArt, 2018, ISBN: 978-3-943614-19-0
Warmer Regen – Geschichten und Gedichte, Edition Märkische LebensArt, 2012, ISBN: 978-3-943614-03-9
Nächtliches Duo – und andere Begegnungen, Iris Kater Verlag, 2007, ISBN: 978-3-939061-64-9
Nathalie und ihre Freunde – ein Kinderbuch, katercom/rotblatt im Iris Kater Verlag, 2006, ISBN: 3-939061-18-2
Maria und Gabi – Roman Iris Kater Verlag, 2005, ISBN: 3-937221-91-3
Wolfgang Wache
Wolfgang Wache, geboren 1949, lebt in Senftenberg, arbeitete unter anderem als Maurer, Heizer, Dachdecker, Koch, Nachtwächter. Arbeitete ab 1983-1992 als künstlerischer Leiter in den Kultureinrichtungen des Braunkohlenkombinat Senftenberg / Kulturhaus „Franz Mehring“ in Brieske-Ost
1990-2007 Gründung und Leitung der Niederlausitzer Kunstschule Birkchen. Eine Einrichtung mit vielfältigen Angeboten der Kulturellen Bildung, z.B. Artistik, Alte Handwerke, Keramik, Schreibcamps, Kunstferien, Kreative Spielstadt
Bürgerinitiative „Das schwarze Kreuz“, die im Jahr 2000 zur Sanierung der Gartenstadt Marga führt
Mitbegründung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen des Landes Brandenburg
Wolfgang Wache ist langjähriges Mitglied in der „Kulturpolitischen Gesellschaft“ und im „Freien Deutschen Autorenverband (FDA) Brandenburg“
2007 Gründung und Leitung des Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ e.V.
ab 1993 – 2009 fanden unter seiner Leitung bundes- und deutschlandweite, später europaweite Kinder- und Jugendliteraturwettbewerbe und Treffen junger Autoren statt.
Ausschreibung des 1. Wettbewerbs im Jahr 1992
Ab 2004 Texte für die eigene Puppenbühne zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenzen von GrundschülerInnen, Mitautorin und Puppenspielerin Yana Arlt.
2010 gründete er den „Autorenkreis Kornblume“, der dem Austausch unter Autoren, Organisation gemeinsamer Veranstaltungen wie seit 2013 dem Lausitzer Lyrikfestival und Erarbeitung eigener Publikationen dient.
Erstes Lausitzer Lyrikfestival in Marga mit 30 deutschsprachigen Dichtern aus ganz Deutschland im Jahr 2013, September 2025 fand bereits das 13. Lausitzer Lyrikfestival in Brieske-Marga statt
Starkes Engagement für die Erinnerung an den in Senftenberge geborenen Schriftsteller Horst Mönnich / Seit 2013 findet jedes Jahr an dessen Geburtstag, dem 8. November, die Veranstaltung „Literarisches Schaffen in Senftenberg – Früher, Heute, Morgen“ statt. Zum 1. Jahrestag von Horst Mönnichs Tod wurde am 31. Januar 2015 die von Wolfgang Wache begründete „Lausitzer Literatursammlung“ in Brieske-Marga eröffnet.
2019 erfolgte in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Senftenberg zu Horst Mönnichs 100. Geburtstag die Anbringung einer Tafel am ehemaligen Wohnhaus in der Senftenberger Kreuzstraße
Erstellung der Ausstellung „Das schwarze Gold ist verbrannt“ mit Fotos von Heinz Herzog, Fotos und literarische Texte verschiedener Autoren werden im Buch „Das schwarze Gold ist verbrannt“ veröffentlicht, daraus entstand die gleichnamige Buchreihe mit literarischen, fotografischen und bildkünstlerischen Arbeiten aus und über die Lausitz
2016 der Verein „Ich schreibe!“ zieht mit der Gruppe der Ortschronisten Brieske-Marga in das ehemalige Kaufhaus am Marktplatz Brieske, Ausbau der Begegnungsstätte & Galerie MARGA als Kultureller Ankerpunkt im südbrandenburgischen ländlichen Raum
2016 entsteht unter Wolfgang Waches Leitung in Brieske-Marga die Begegnungsstätte & Galerie MARGA mit Ausstellungen zur Geschichte der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga, Aktionen der Kunst, Kultur und Kulturellen Bildung wie Kunstpleinairs, Kleinkunstbühne,
Kinder- und Jugendgalerie, Atelierbereich.
2019 Wolfgang Wache feiert in der Galerie MARGA seinen 70. Geburtstag, Gäste sind u.a. langjährige Wegbegleiter und Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung
2024 findet eine literarische Show zum 75. Geburtstag in Brieske statt
Veröffentlichungen:
- Texte für Kabarett und Puppentheater; Gedichte und Kurzprosa in Anthologien u.a. „Autorenkreis Kornblume ~ Almanach“, „Lyrikzin“, „Das schwarze Gold ist
verbrannt“; Literaturzeitschriften und Zeitungen.
Buchveröffentlichungen:
- „Literarische Wanderbaustelle“
- „Kornblumen gießt man nicht“
- „Gartenstadt Marga – Geschichte und Geschichten“
- „Ostern war`s“
- „Es zerreißt mich“
- „Atelierfundstücke“ / Bildkunst und Lyrik
- 2025 Autorenverlag Frei!Geist / „Ein Strauß Kornblumen ~ Lyrik“ / ISBN: 9783819082825 / 10 Euro
Gabriele Warchold
Gabriele Warchold wurde 1950 in Ruhland geboren.
Schon in der Schulzeit, während der Lehre zur Chemielaborantin und des Studiums zur Ingenieurpädagogin für Chemie verfasste sie Gedichte und Liedtexte.
Ab 1973 intensivierte sie das literarische Schreiben im Zirkel Schreibende Arbeiter des VEB Chemiefaserwerkes Wilhelm-Pieck-Stadt Guben unter Anleitung des Dramaturgen Jochen Haufe.
Ab 1981 bis 2007 arbeitete sie als Schreibpädagogin mit Kindern und Jugendlichen in Cottbus und begleitete im Rahmen ihrer Tätigkeit die Herausgabe zahlreicher Anthologien mit Texten der jungen Menschen.
Gabriele Warchold stellt ihre Gedichte und Geschichten vor allem in Lesungen vor. Ihr Schreiben kreist um die Kindheit, die Liebe und den Wandel in der Lausitz.
Letzte Veröffentlichung in:
WURZELN & WANDEL DER LAUSITZ, Edition Märkische Lebensart 2025.
Herrmann Zschoche - Ehrenmitglied
Herrmann Zschoche, Storkow (Mark) OT Limsdorf-Schwenow, 1934 in Dresden geboren. Regisseur und Autor
Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Literatur:
Caspar David Friedrich auf Rügen
Verlag: Philo Fine Arts (1. November 1998), ISBN-13: 978-3865724601
Caspar David Friedrich im Harz
Verlag: Verlag der Kunst Dresden (1. Juli 2008), ISBN-13: 978-3865301048
Sieben Sommersprossen und andere Erinnerungen
Verlag: Das Neue Berlin (1. Januar 2002), ISBN-13: 978-3360009845
Caspar David Friedrich – Die Briefe
Herausgegeben und kommentiert von H. Zschoche, Verlag: ConferencePoint Verlag; Auflage: 2., Aufl. (14. April 2006), ISBN-13: 978-3936406122
Bilder einer Kindheit: Ein malerisches Tagebuch aus der Lößnitz 1795-1809
Herausgegeben von H. Zschoche, Verlag: Verlag der Kunst Dresden (September 2007), ISBN-13: 978-3865300959
Caspar David Friedrichs Rügen. Eine Spurensuche
Verlag: Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr. (September 2007), ISBN-13: 978-3865300867
Georg Heinrich Crola 1804–1879. Erinnerungen eines Landschaftsmalers
Verlag: Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr.; Auflage: 1., (1. Januar 2011), ISBN-13: 978-3865301369
Johann Carl Baehr – Drei Reisen nach Italien. Mit Auszügen seiner Tagebücher und Briefe
Verlag: H. W. Fichter Kunsthandel e.K. (18. November 2011), ISBN-13: 978-3981402339
Caspar David Friedrich. Frauenbilder
Verlag: H. W. Fichter Kunsthandel e.K. (18. Juli 2015), ISBN-13: 978-3943856293
Carl Gustav Carus auf Rügen. Auf den Spuren Capar David Friedrichs
Verlag: Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr.; Auflage: 1., (1. Februar 2012), ISBN-13: 978-3865301659
Carl Wilhelm Oesterley. Briefe aus Italien.
Herausgegeben von H. Zschoche, Verlag: H. W. Fichter Kunsthandel e.K.; Auflage: 1 (28. Januar 2013), ISBN-13: 978-3943856088
Musen in der Mark. Kunstwanderungen mit Theodor Fontane
von H. Zschoche / Kommentator, Verlag: Verlag der Kunst Dresden Ingwert Paulsen jr.; Auflage: 1., (1. August 2014), ISBN-13: 978-3865301864
DEFA-Filmografie:
- Was wäre, wenn…? (1960), Regie: Gerhard Klingenberg
- Die Igelfreundschaft; Uprchlik (1961), Regie: Herrmann
- Das Märchenschloß (1961), Regie: Herrmann Zschoche
- Das Stacheltier – Man lernt nie aus (1962), Regie: Herrmann Zschoche
- Lütt Matten und die weiße Muschel (1963), Regie: Herrmann Zschoche
- Engel im Fegefeuer (1964), Regie: Herrmann Zschoche
- Karla (1965 – 1990), Regie: Herrmann Zschoche
- Leben zu zweit (1967), Regie: Herrmann Zschoche
- Weite Straßen – stille Liebe (1969), Regie: Herrmann Zschoche
- Eolomea (1972), Regie: Herrmann Zschoche
- Liebe mit 16 (1974), Regie: Herrmann Zschoche
- Philipp, der Kleine (1975), Regie: Herrmann Zschoche
- Feuer unter Deck (1977), Regie: Herrmann Zschoche
- Sieben Sommersprossen (1977 – 1978), Regie: Herrmann Zschoche
- Glück im Hinterhaus (1979), Regie: Herrmann Zschoche
- Und nächstes Jahr am Balaton (1980), Regie: Herrmann Zschoche
- Bürgschaft für ein Jahr (1981), Regie: Herrmann Zschoche
- Insel der Schwäne (1982), Regie: Herrmann Zschoche
- Hälfte des Lebens (1984), Regie: Herrmann Zschoche
- Die Alleinseglerin (1987), Regie: Herrmann Zschoche
- Grüne Hochzeit (1988), Regie: Herrmann Zschoche
- Das Mädchen aus dem Fahrstuhl (1990), Regie: Herrmann Zschoche
- Ulrich Plenzdorf (1993), Regie: Thomas Grimm Drehbuch: Ulrich Plenzdorf (1993), Regie: Uta Kolano
- Kinozeit: Manfred Krug zum 65 (2002), Regie: Inis Schönfelder
- Zeitzeugengespräch: Peter Kahane (2004)
- Zeitzeugengespräch: Doris Borkmann (2007)
- Zeitzeugengespräch: Herrmann Zschoche (2011), Regie: Peter Bauer
- Zeitzeugengespräch: Christa Kozik (2014), Regie: Frank Sputh
- Zeitzeugengespräch: Jaecki Schwarz (2015), Regie: Ferdinand Teubner, Katrin Teubner
- Zeitzeugengespräch: Michael Kann (2015), Regie: Frank Sputh
- Zeitzeugengespräch: Monika Lennartz (2019), Regie: Ferdinand Teubner, Katrin Teubner




















